Fachbeitrag Ergonomie

Eine gute Positionierung der Wirbelsäule ist entscheidend

Von Stefan Hilner, Geschäftsführer von „Der Hilner“

Stefan Hilner

Teilt man das Leben auf, ergibt sich eine interessante Statistik: Fünf Jahre seines Lebens verbringt der Mensch damit zu essen. Dafür treiben wir bekanntlich einen großen Aufwand. Fünfeinhalb Jahre sehen wir durchschnittlich fern. Auch da gönnen wir uns einiges an Technik. Getoppt werden sämtliche Werte aber von der Zeit, die wir im Schlaf verbringen. Ganze 24 Jahre sind das im Durchschnitt, ein enorm langer Zeitraum.

Ein altes Sprichwort sagt: „Wie man sich bettet, so liegt man.“ Doch dafür gibt der durchschnittliche Deutsche mit Abstand am wenigsten Geld aus. Früher oder später geht das auf Kosten von Gesundheit und Wohlbefinden. Nacken-, Schulter-, Lendenwirbel- und Hüftbereich bekommen die schlechte Lagerung sehr schnell zu spüren. Doch so weit muss es erst gar nicht kommen. Gute Schlafsysteme sind wichtige Bausteine für eine sinnvolle Gesundheitsvorsorge und unterstützen einen erholsamen Schlaf. Eine kompetente Beratung ist dabei das A und O.

Individuelle Schlafsysteme für eine gesunde Wirbelsäule

Für den Fachmann ist es wichtig, zunächst den tatsächlichen Bedarf des Kunden zu analysieren. Ist er beschwerdefrei, möchte aber etwas für seinen guten Schlaf tun? Oder hat er konkrete Probleme und braucht eine individuelle Lösung? Am Anfang einer ausführlichen Beratung steht immer ein intensives Gespräch, denn es ist wichtig, viel über die Schlafgewohnheiten der Kunden zu erfahren. Gehört er zum kleinen Kreis der (relativ) unproblematischen Rückenschläfer oder zu den ebenfalls wenigen Bauchschläfern, die oft Probleme im Nacken- und Ledenwirbelbereich haben? Die größte Gruppe sind aber mit etwa 70 Pro zent die Seitenschläfer: Deren Hauptprobleme befinden sich im Schulter- und Lendenwirbelbereich.

Entscheidend für alle Schlaftypen ist eine gute Positionierung der Wirbelsäule. Sie soll in jeder Lage ihrer natürlichen Form entsprechen. Die Bandscheiben können sich im Schlaf nur regenerieren und ihre Funktion als Puffer zwischen den Wirbeln erfüllen, wenn die Wirbelsäule nicht gekrümmt ist. Nur eine nicht gequetschte Bandscheibe kann sich in der Nacht (wie ein Schwamm) mit Flüssigkeit wieder vollsaugen. Die meisten Probleme haben Seitenschläfer. Von zehn Menschen mit Bandscheibenvorfällen sind neun Seitenschläfer.

Gute Schlafsysteme können helfen, viele Schäden erst gar nicht entstehen zu lassen oder zu mildern. Das Wichtigste dabei sind passgenaue Matratzen und die dazugehörigen flexiblen Lattenroste. Sowohl im Schulter- als auch im Hüftbereich müssen Matratze und Lattenrost nachgiebig sein. Der restliche Teil stützt den Körper. Da wir alle unterschiedlich groß und schwer sind und beim Schlafen individuelle Haltungen einnehmen, sollten alle Komponenten – auch ein Nackenstützkissen – auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt sein.

Hier bietet sich eine Baukastenmatratze an. Der Vorteil dieser Matratze ist, dass die einzelnen Komponenten ausgetauscht werden können, wenn sich unser Körper im Laufe der Zeit verändert. Das klingt kompliziert und teuer, ist es aber nicht. Diese Maßanfertigung kostet kaum mehr als eine hochwertige Standardmatratze. Auch individuell einstellbare Lattenroste sind bezahlbar und reagieren höchst sensibel. Matratze und Lattenrost zusammen garantieren dem Schläfer das nötige Wohlbefinden, um gut regeneriert in den neuen Tag zu starten.

Übrigens: Zwei Wochen unseres Lebens küssen wir – völlig gratis. Inwiefern die Qualität der Schlafstätte sich dabei eventuell auf die Freude am Küssen auswirkt, hat allerdings noch kein Statistiker herausgefunden!

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