Digitale Volumentomografie

Digitale Volumentomografie (DVT)

Von Dr. med. Marc Unkelbach, Facharzt für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde

Dr. med. Marc Unkelbach, Facharzt für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde

Die digitale Volumentomografie (3-D-Röntgen) ist aus der zahnärztlichen Diagnostik des Panoramaröntgens hervorgegangen und vereint die geringe Strahlenbelastung des herkömmlichen Röntgens mit dem hohen Auflösungsvermögen der modernen Computertomografie (CT). Es handelt sich um ein dreidimensionales Röntgenverfahren. Die Methode ermöglicht extrem hochauflösende Aufnahmen des Kopf-, Hals- und Kieferbereiches in 3-D-Darstellung.

Auflösungsvermögen der DVT-Untersuchung

Die anatomischen Strukturen der Nase und der Nasennebenhöhlen sowie des Mittelohres können in bislang ungeahnter Auflösung und Genauigkeit dargestellt werden. Die Auflösung der Bilder beträgt etwa 80 Quadratmeter, sodass selbst kleinste Veränderungen der knöchernen Strukturen diagnostiziert werden können. Dies ermöglicht auch die Untersuchung der Zähne und der zahntragenden Strukturen und kann so bei der Planung von Zahnimplantaten hilfreich sein.

Sicherheit in der Diagnose

Im Gegensatz zu den herkömmlichen Röntgenverfahren oder dem Ultraschall ermöglicht das 3-D-Röntgen einzigartige Bilder mit hoher Diagnosesicherheit. Dies ist zum Beispiel sinnvoll bei Beschwerden von Nase, Nasennebenhöhlen, bei Gleichgewichtsstörungen, Hörminderungen, Krankheiten des Mittelohres, Kopfschmerzen, Oberkieferschmerzen oder Nasenatmungsbehinderung.

Untersuchung in der Praxis

Ein großer Vorteil der DVT-Untersuchung ist, dass sie direkt ohne weitere Terminierung in der HNO-Praxis Pasing durchgeführt werden kann. Mittels Röntgenstrahlen erstellen wir ein korrektes dreidimensionales Computermodell der knöchernen Strukturen des Schädels. Hier werden die zugrunde liegenden Erkrankungen hochdetailiert und tiefenscharf abgebildet. Unmittelbar im Anschluss an die Untersuchung besprechen wir gemeinsam mit Ihnen das Ergebnis und die daraus folgenden Behandlungsmöglichkeiten.

Strahlenbelastung der DVT-Untersuchung

Für die digitale Volumentomografie (3-D-Röntgen), wird eine deutlich geringere Röntgenstrahlung als bei der konventionellen CT-Untersuchung benötigt. Dies schützt Sie vor unnötiger Strahlenbelastung. Mitbehandelnden Ärzten werden die Bilder digital übermittelt, sodass auch hier weitere Untersuchungen überflüssig sind.

Optimales Bildmaterial für die Operationsvorbereitung

Der bei der DVT-Untersuchung aufgenommene dreidimensionale Bilddatensatz ist perfekt für eine eventuelle Operationsvorbereitung geeignet und kann nahtlos und volldigitial in unsere bestehenden computergestützten Operationssysteme überspielt werden. Die notwendige Sicherheit während der Operation wird hierdurch nochmals erhöht.

Ablauf der Untersuchung

Die Untersuchung selbst dauert etwa eine Minute und ist in der Tat vergleichbar mit dem Röntgen beim Zahnarzt. Sie ist völlig schmerzfrei und Sie benötigen weder vorher noch nachher Medikamente. Die Untersuchung wird im Sitzen in einem offenen System durchgeführt, eine von vielen Patienten befürchtete enge Röhre gibt es nicht. Somit ist die DVT-Untersuchung auch für Patienten mit Platzangst völlig unproblematisch.