Augenlasertechnik

Know-how und modernste Technik für ein Leben ohne Brille

Von Dr. Martin von Busch, Facharzt für Augenheilkunde

Dr. Martin von Busch

Ein Leben ohne Brille ist der Traum vieler Menschen. Sie stört beim Sport, beschlägt im Winter oder gefällt einfach nicht. Seit rund 20 Jahren gibt es Laserverfahren, die den Wunsch nach einem brillenfreien Leben erfüllen. Doch der Mensch hat nur zwei Augen und insofern ist es nachvollziehbar und völlig richtig, sich ausführlich über die eventuellen Risiken eines solchen Eingriffs im Vorfeld zu informieren und den richtigen Operateur und das geeignete Verfahren zu wählen.

Laserkorrektur von Fehlsichtigkeiten

Ein hoher Anteil an Fehlsichtigkeiten lässt sich mittels der sogenannten LASIK-Methode operativ beseitigen. Mittels LASIK kann Kurzsichtigkeit bis -10,0 Dioptrien (dpt), Weitsichtigkeit bis circa +4,0 dpt und eine Hornhautverkrümmung bis circa -5 dpt korrigiert werden.

Das LASIK-Verfahren wurde Anfang der 1990er-Jahre in Deutschland eingeführt und ist seit Ende der 1990er-Jahre von den deutschen augenärztlichen Gesellschaften wissenschaftlich anerkannt.

Fortschritte in der Lasertechnologie und die Einführung der Hornhaut-Topografie, der Wellenfront-Analyse und die Einführung des Femtosekundenlasers 2005 haben das LASIK-Verfahren stetig weiterentwickelt und zu einer Zunahme an Präzision und Sicherheit geführt.

Die traditionelle LASIK verwendet ein sogenanntes Mikrokeratom (ein Präzisionsmesserchen) zur mechanischen Präparation des Hornhautdeckelchens.

Bei der Femto-LASIK wird anstelle des Mikrokeratoms ein Femtosekundenlaser verwendet. Dieser kann das Hornhautdeckelchen berührungsfrei präparieren, wodurch sich das Operationsrisiko deutlich senken lässt: Es treten keine Schnittfehler mehr auf.

Seit Februar 2013 verfügt die Euro-Augenlaserklinik als eine der ersten Laserkliniken deutschlandweit über die neueste 3-D-Femtolasertechnologie: den Ziemer Laser Z6 Power Plus. Dieser Laser arbeitet mit sehr geringer Impulsenergie sowie einer sehr hohen Impulsfrequenz bei kurzer Impulsdauer mit überlappenden Laserspots. Somit können dreidimensionale Hornhautdeckelchen mit natürlich gebogenen und selbst verschließenden Rändern konstruiert werden. Dadurch hat der Patient bereits am nächsten Tag wieder ein erstklassiges Sehen.

Das LASIK-TÜV-Siegel – garantierte Qualität

2006 wurde vom Dachverband der operierenden Augenärzte Deutschlands zusammen mit dem TÜV Süd ein Zertifikat entwickelt, um fehlsichtigen Menschen, die an einer Operation interessiert sind, Kliniken mit hoher Sicherheit, Hygiene, Qualität und Erfahrung zu zeigen. Da es in Deutschland eine hohe Anzahl von Anbietern für LASIK-Operationen gibt, ergeben sich entsprechend qualitative Unterschiede. Verschiedene Anbieter verwenden das TÜV-Siegel für Service-Qualität, um Patienten zur LASIK-Operation zu gewinnen.

Deshalb ist es enorm wichtig, bei der Wahl des Laserzentrums auf diesen wichtigen Unterschied zu achten: Nur das LASIK-TÜV-Siegel steht für einen hohen Qualitätsstandard.